Forellen-Arten in Deutschland


In Deutschland gibt es vier Forellenarten. Diese Aussage ist aber wissenschaftlich nicht ganz korrekt. Es handelt sich eigentlich nicht um Arten, sondern um Unterarten. Die Art ist die Forelle selbst. Bei einer Unterart können sich die Tiere der verschiedenen Unterarten miteinander paaren, bei einer Art nicht. Da sich alle Forellen miteinander paaren können, kann man die Forellen nur in Unterarten einteilen. Unterarten haben meist in der Natur einen verschiedenen Lebensraum. Sie vermischen sich also nicht, weil sie sich nicht treffen. Im folgenden Artikel haben wir uns dazu entschlossen trotzdem, etwas unwissenschaftlich, von Forellenarten zu sprechen. In der deutschen Umgangssprache und unter Anglern ist es ein normaler Begriff.

Biologisch gehören Forellen natürlich zu den Fischen, genauer zu den Lachsfischen. Sie leben im Süßwasser und im Salzwasser. Dieser Artikel handelt von Forellen in Deutschland, also nur von den Süßwasserfischen. Im Prinzip gibt es drei Forellenarten in Deutschland: Die Bachforelle, die Regenbogenforelle und seltener die Seeforelle. Eine vierte Forellenart lebt vor allem im Meer, kommt aber auch manchmal in küstennahe Binnengewässer. Zum Laichen schwimmt sie sogar weit die Flüsse hinauf. Dies ist die Meeresforelle.

Kurze Beschreibung der vier Forellenarten in Deutschland

Bachforelle: Diese Forellenart ist sehr unterschiedlich groß, es gibt erwachsene Tiere mit 20 cm und mit 75 cm. Die Forellen leben in fließenden Bächen und Flüssen mit hohem Gefälle bzw. mit hoher Fließgeschwindigkeit. Wie alle Forellenarten haben sie einen länglichen Körper. Die Bachforelle ist unter Angler sehr beliebt, da sie als hervorragender Speisefisch gilt. Die Forelle ist ein Raubfisch. Die Ernährung besteht z.B. aus Insekten und kleinen Fischen.

Regenbogenforelle: Diese Forellenart wurde bei uns künstlich eingeführt. Sie stammt eigentlich aus den USA. Man unterscheidet sie von den Bachforellen durch einen roten Strich an der Seite (vor allem beim Männchen) und dem etwas kleineren Kopf. Regenbogenforellen können bis zu 11 kg Gewicht haben und bis zu 90 cm lang sein. Wie Bachforellen sind es hochwertige Speisefische. Sie haben etwas weniger Ansprüche als Bachforellen und werden gerne von Fischern ausgesetzt. Sowohl Regenbogenforellen als auch Bachforellen sind in Deutschland häufige Forellenarten, sie gehören zu den häufigsten größeren Fischen überhaupt.

Seeforelle: Diese Forellen sind wesentlich seltener. In Deutschland leben sie besonders in großen Seen mit viel Sauerstoff und hoher Wasserqualität, besonders in Süddeutschland. Sie ernähren sich zu einem große Teil von Krebsen. Dadurch ist das Fleisch oft leicht rosa, in Fischgeschäften und Restaurants werden sie deshalb manchmal als Lachsforelle angeboten. Diese Forellen sind im Durchschnitt etwas kleiner als die beiden oben beschriebenen Forlellenarten.

Meeresforelle: Diese großen Forellen kommen zum Laichen in das Süßwasser und schwimmen wie Lachse oft weit die Flüsse hinauf. Jungtiere dieser Forellenart leben mehrere Jahre im Süßwasser bis sie die das Meer zurückkehren. Es wurden schon Meeresforellen mit über 20 Kilo Gewicht und einer Länge von 140 cm gefangen.

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