Eulen-Arten in Deutschland


Weltweit gibt es Eulen praktisch überall außer in extrem kalten Regionen. Eulen sind Raubvögel und gute Jäger. Sie jagen fast immer nur nachts. Zur Beute gehören bei den meisten Arten Kleinsäuger und auch Vögel. Große Eulenarten jagen oft auch kleine Eulenarten. Auf der Welt gibt es etwa 190 Arten. Davon leben in Deutschland nach unserer Liste neun Arten von Eulen.

Es gibt zwar viel mehr Eulen als die meisten Menschen denken, man bekommt sie aber tagsüber praktisch nie zu Gesicht. Eulen hören extrem gut und sind damit ideale Nachtjäger. Auch sehen sie bei fast vollständiger Dunkelheit wesentlich besser als die meisten anderen Tiere oder die Menschen. Manche Eulenarten sind in Deutschland extrem selten, andere können als häufig angesehen werden. In der deutschen Sprache gibt es eine Unterscheidung zwischen Kauz und Eule. Eigentlich ist dies falsch, Kauze und Eulen sind biologisch die selbe Vogelordnung. Typisch für fast alle Eulen ist der runde Kopf.

Hier eine Liste der neun in Deutschland vorkommenden Eulen-Arten mit Beschreibung der Arten:

Waldkauz: Diese Eulen sind in Deutschland häufig (etwa 70.000 Brut-Paare). Sie sind braun-weiß und mittelgroß.

Waldkauz

Zur Ernährung des Waldkauz gehören vor allem kleine Säugetiere wie Mäuse, aber auch kleine Vögel zum Beispiel Spatzen.

Waldohreule: Auch diese Eule ist groß bis mittelgroß (Spannweite etwa 90 cm). Auch die Eule ist hell-braun, allerdings mit kurzen, schwarzen Streifen. Da Vorkommen in Deutschland dieser Vogelart wird auf 40.000 Paare geschätzt. Die Waldohreule ist auf die Jagd nach Mäusen in der Nacht spezialisiert.

Schleiereule: Der Name kommt vom Aussehen des Gesichts der wie ein weißer Schleicher in Form eines Herzens aussieht.

Schleiereule

Allgemein ist die Schleiereule sehr hell, nur am Rücken findet man braune Federn. Die Bestände dieser Eulenart haben zwar abgenommen, man geht von noch 12.000 Brutpaare in Deutschland aus. Diese Eulen brauchen offenes Gelände ohne viel landwirtschaftliche Flächen. Solche Landschaften sind bei uns nicht mehr sehr häufig.

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Steinkauz: Diese Eulenart ist in Deutschland eher selten (unter 10.000 Brutpaare). Weltweit geht man von über 1 Millionen Steinkauze aus. Es sind kleine Eulen, die auch von größeren Eulenarten gejagt werden.

Sie fressen größere Insekten und kleinere Mausarten. Steinkauze leben auf Wiesen und Feldern, weniger im Wald.

 

Sumpfohreule: Sie lebt vor allem in Feuchtgebieten. Da diese Landschaftsform in Deutschland nicht mehr häufig ist, sind auch diese Tiere selten geworden. Bei uns ist diese Eulenart sehr selten, mehr Vögel gibt es in Skandinavien und Osteuropa. Diese Eulenart hat braune und weiße Federn und gelbe Augen. Zur Ernährung gehören besonders Mühlmäuse.

Uhu: Dies ist die größte Eule in Deutschland. Mit einer Spannweite im Flug von 1,5 Meter gehört der Uhu zu den ganz großen Vögeln Europas. Die Ernährung bestimmt zum Teil zwar aus Mäusen, er jagt aber auch Vögel wie Tauben. Auch Igel und Hasen gehören zur Beute des Uhu.

Der Uhu ist in Deutschland sehr selten, es gibt nicht viel mehr als 1000 Paare. Größere Wiederansiedlungsprogramme findet statt und sind geplant. Der Uhu war der Vogel des Jahres 2005.

Habichtskauz: Dies ist eine helle Eulenart, der Schnabel ist gelb. Er lebt eher im Osten Europas und ist bei uns selten. Von der großen Eulenart gibt es maximal 1000 Tiere in Deutschland. Die Eulen fressen Kleintiere am Boden und Vögel.

Sperlingskauz: Die sehr kleinen Eulen haben eine Flügelspannweite von nur 35 cm. Diese Eulen leben vor allem in kälteren Regionen und kommen bei uns nur selten in höheren Lagen der Mittelgebirge vor (Bayerischen Wald, Schwarzwald usw.). Diese Eulen jagen vor allem kleine Vögel wie Meisen.

Raufußkauz: Auch dies ist eine eher kleine Eulenart, die vor allem im Wald wohnt. Raufußkauze sind selten, der Bestand in Deutschland hat aber in den letzten Jahren wieder auf mehrere tausend Brutpaare zugenommen. Zur Ernährung gehören vor allem Mäuse. Auffallend ist der schwarze Schleicher im Gesicht.

 

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