Vogel des Jahres


Der Titel "Vogel des Jahres" wird einmal pro Jahr vom Naturschutzbund Deutschland e.V. (bekannt unter der Abkürzung NABU) vergeben. Es ist ein herausragender Verein, der sich für die Natur und die Wildtiere in Deutschland einsetzt. Mit mehr als einer halben Million Mitglieder ist der NABU eine der größten Organisationen in Deutschland überhaupt. Der NABU lebt hauptsächlich von Spenden.

Mit der Kampagne "Vogel des Jahres" will der NABU jedes Jahr die Öffentlichkeit auf eine bestimmte Vogelart aufmerksam machen. Oft sind die seltene Vögel oder Arten, bei denen die Bestände deutlich abnehmen.

Der Titel "Vogel des Jahres" wird bereits seit 1971 vergeben. Damit gibt es den Vogel des Jahres in Deutschland schon wesentlich länger als das Tier des Jahres. In der Regel wird jedes Jahr eine andere Vogelart "Vogel des Jahres". Zwei Vogelarten haben den Titel allerdings schon zweimal bekommen. Dies sind der Weißstorch und der Eisvogel.

Die Vögel des Jahres der letzten fünf Jahre

Vogel des Jahres 2014: Der Grünspecht. Der Grünspecht ist in Deutschland nicht selten. Es ist die dritthäufigste der acht Specht-Arten. Allerdings haben die Bestände in den letzten Jahren in vielen Regionen deutlich abgenommen. Durch die Umwandlung von immer mehr Flächen zu landwirtschaftliche Hochertragsflächen hat das Nahrungsangebot der Grünspechte, dies sind vor allem bestimmte Ameisenarten, deutlich abgenommen.

Vogel des Jahres 2013: Die Bekassine. Dies ist ein Vogel der vor allem im seichten Wasser lebt. Mit dem extrem langem Schnabel frisst er Insekten und andere Kleintiere. Die Bekassine ist durch die Trockenlegung vieler Flächen selten geworden.

Vogel des Jahres 2012: Die Dohle. Auch die Bestände der kleinen Rabenart haben abgenommen. Die Dohle leidet vor allem an Maßnahmen gegen Tauben, die die schwarzen Vögel genauso treffen.

Vogel des Jahres 2011: Der Gartenrotschwanz.  Der schöne, bunte Vogel ist leider nicht mehr oft anzutreffen. Gartenrotschwänze leiden vor allem an Landschaftsveränderungen durch Menschen bei uns und im Überwinterungsgebiet Afrika.

Vogel des Jahres 2010: Der Kormoran. Der Kormoran verspeist große Mengen an Fisch. Deshalb wurde er von Fischern in der Vergangenheit weitgehend ausgerottet. Seit das Jagen der Kormorane verboten ist, haben die Bestände in Deutschland auf etwa 50.000 Tiere wieder zugenommen. Schon fordern Fischer wieder den Abschuß der Tiere.

Der erste Vogel des Jahres war übrigens 1971 der Wanderfalke.

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