Wiesenweihe


Die Verbreitungsgebiete der Wiesenweihe sind überwiegend offene Geländeflächen.
Durch die Zerstörung ihres Lebensraumes ist sie im 20. Jahrhundert in Teilen Europas in ihrem Bestand stark zurückgegangen. Nur durch gezielten Schutz hat sich ihr Bestand der Weisenweihe teilweise wieder erholt. Ebenso hat sie sich teilweise an die veränderten Lebensräume angepasst. Sie jagt nun auch auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Wiesenweihen jagen zum Beispiel Vögel und kleinere Säugetiere. Aber auch größere Insekten wie Käfer werden von dem Raubvogel gerne gefressen.

Wiesenweihen sind Zugvögel, die eine sehr lange Strecke von und zum Winterquartier zurücklegen. Die Wintergebiete sind im südlichen Afrika oder auch in ferneren Regionen Asiens.

Merkmale und Aussehen Wiesenweihen

Männliche und weibliche Wiesenweihen unterscheiden sich nur unwesentlich in Größe und Gewicht. Für Raubvögel sind Wiesenweihen eher klein. Sie haben ein Gewicht von etwa 400 Gramm und ein Flügelspannweite von 30 - 40 cm. Männchen sind oft eher grau, die Weibchen der Wiesenweihe braun bis grau. Die Flügelfederspitzen und der Schnabel sind bei beiden, Männchen und Weibchen, meist schwarz. Die Füße sind typischerweise gelb.

Bestand Wiesenweihen

In Deutschland sind die Vögel selten. Es gibt vermutlich um die 500 Brutpaare. Weltweit dürften es um die 80.000 Paare sein, viele in Russland.

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