Seeadler


Die Seeadler gehören zur Tiergattung der Greifvögel. Sie sind sowohl an den Küsten im Nordosten als auch an größeren Binnengewässern zuhause. Sie gehören zur einheimischen Vogelart der Standvögel (Gegenteil von Zugvögel) und bleiben das ganze Jahr hindurch in ihrer Region. Ihren Adlerhorst bauen sie in hohe Bäume oder in Felswände, um den Brutbestand zu schützen. Während der Balzzeit sind sie sehr ruffreudig und ihre spezifischen schrillen Laute „Klü Klü“ kann man viele Male hintereinander hören.

Die maximale Körperlänge beträgt 90 cm und die Flügel-Spannweite misst 240 cm.

Das Gewicht der Vögel variiert zwischen 4100 bis 6900 g. Die Seeadlerweibchen sind größer und schwerer als die Männchen. Eine der wichtigsten Körperteile sind ihre Füße, die auch Fänge genannt werden. Mit ihnen „greifen“ sie die Beute an. Ein ausgewachsener Seeadler hat einen großen, gelben Schnabel, einen hellen Kopf und einen weißen Schwanz.

In Deutschland leben rund 1000 Seeadler, davon allein in Mecklenburg-Vorpommern 200 Paare. In Mitteleuropa zählt man inzwischen wieder mehr als 10.000 erwachsene Tiere.

Die Seeadler ernähren sich in der Hauptsache von Fisch, kleineren Säugetieren wie Mäuse und Aas.

Die Greifvögel haben Menschen immer besonders interessiert. Daher zieren sie Wappen und Fahnen. Sie gelten als Symbol für Freiheit und Stärke.

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