Haubentaucher


Der Haubentaucher, Vogel des Jahres 2001, ist ein Wasservogel, der hauptsächlich in der gemäßigten Klimazone Eurasiens verbreitet ist. Männliche und weibliche Tiere gleichen sich optisch. Die Vögel ähneln in Größe und Gewicht einer Ente, haben jedoch einen längeren Hals, dessen Gefieder an der Vorderseite weiß ist, ebenso wie Gesicht und Bauch. Der Federn auf dem Rücken sind braun. Auffällig ist die namensgebende Haube aus rötlich braunen und schwarzen Federn, die während der Brutzeit ausgeprägt ist. Dann tragen die Haubentaucher das sogenannte Prachtkleid, das zur Balz benötigt wird.


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Ernährung Haubentaucher

Haubentaucher leben an fischreichen Seen, da sie sich hauptsächlich von kleineren Fischen und anderen Wassertieren, wie Krebse, Insekten, Frösche, Molche und ähnlichem ernähren. Hinzu kommt ein eher geringer Anteil an vegetarischer Kost.

Haubentaucher: Bestand

Der Bestand der Haubentaucher, die das ganze Jahr über in Deutschland bleiben, ist in den letzten Jahren relativ konstant. Es leben Schätzungen zufolge etwa 50.000 erwachsene Tiere in Deutschland. Weltweit gibt es viele Haubentaucher (der Bestand gilt als nicht gefährdet). In Österreich ist der Vogel eher selten. Die Gefährdung erfolgt unter anderem durch verunreinigte Gewässer, aber auch durch Störungen während der Brutzeit. Der Mensch hat große Teile des Lebensraums zerstört oder zuungunsten der Haubentaucher verändert.

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